Der P4 in der „Hessischen Schweiz“ (Naturpark Meißner – Kaufunger Wald)

Premiumweg P4

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(mehr Bilder finden Sie weiter unten auf dieser Seite im Rahmen einer „Fotostrecke“)

Den Premiumweg auf dem Gobert-Plateau im „Naturpark Meißner – Kaufunger Wald“ lieben wir einfach! Wir lieben, lieben, lieben ihn! Habe ich schon erwähnt, dass wir diesen Weg wirklich lieben? 😉

Ganz besonders lieben wir ihn im Herbst, wenn man hinunter auf die umliegenden bewaldeten Hügel schaut wie auf ein wogendes golden-buntes Blättermeer.
Unsere Fotoserie stammt aus zwei Touren im September und Oktober.

Eine grobe Vorstellung vom Streckenverlauf des P4 bekommt man, wenn man ihn sich insgesamt quasi als liegende Acht mit einer kleineren Schleife im Süden vorstellt.
Ausgangspunkt unserer Tour ist der kostenfreie Parkplatz in der Mitte der Ortschaft Meinhard-Hitzelrode. Man folgt der guten Ausschilderung des P4 zunächst wenige hundert Meter zum Ortsausgang in Richtung Neuerode, bevor man nach links in einen steilen Weg einbiegt, der durch den Wald hinauf aufs Plateau der Gobert führt. Auf der Höhe angekommen wendet man sich nach rechts, – natürlich erst, nachdem man tüchtig geschnauft und den Schweiß abgetupft hat 😉 – um die kleine „Schleife“ mit Aussichtspunkt „Silberklippe“ zu laufen. Schon bald erreicht man den Rastplatz der Gobert mit seiner einladenden, offenen Hütte. Folgt man dem Weg, so bietet die „Willi-Schein-Hütte“ des Werratalvereins alsbald eine weitere Möglichkeit zur gemütlichen Brotzeit. Generell mangelt es auf der Gobert nicht an klug ausgewählten, gepflegten Rastmöglichkeiten, die man allein schon deshalb gern nutzt, weil es hier oben keinerlei gastronomische Einkehrmöglichkeiten gibt. Von der „Willi-Schein-Hütte“ aus genießt der Wanderer einen ersten wunderbaren Ausblick auf die Berge und Felsen der Hessischen Schweiz.
Wirklich grandios finden wir allerdings das Panorama, das sich nach Durchqueren des malerischen Buchenwaldes bei Erreichen der „Silberklippe“ auf 491 m Höhe darbietet: der Werratalsee, die Kuppen der Leuchtberge in Eschwege, das hessische Werratal mit Schloss Wolfsbrunnen und sogar ein Blick weit ins benachbarte Thüringen hinein. Immer entlang der hessisch-thüringischen Landesgrenze geht es dann auch auf entzückenden Pfaden zum „Rastplatz Gobert“ zurück, um ab da die große „Schleife“ des P4 zu beginnen. Der Ausschilderung folgend erwarten den Wanderer auf dieser Seite bald hintereinander drei herrliche Aussichtskanzeln, nämlich „Salzfrau“, „Pferdeloch“ und „Wolfstisch“, die jeweils zum Rasten, Schauen, Staunen und nicht zuletzt zum Fotografieren einladen.
Die Strecke führt direkt an einem interessanten Industriedenkmal, dem „Kalkbrennofen“, vorbei.

Im weiteren Verlauf trifft man auf eine Kreuzung, wo sich der „X5“ mit einem aus dem Ort heraufführenden Teerweg trifft. Wer an diesem Punkt einen Abstecher von etwa 50 m macht, kann den breiten ehemaligen Grenzstreifen zur DDR mit Resten des hohen Metallgitterzaunes und der Erinnerungseiche zur Grenzöffnung besichtigen. Die Gobert ist ein Ort, der förmlich Geschichte atmet, was insbesondere jüngeren Leuten interessante Einblicke in das Geschehen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze ermöglicht. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass das „Grüne Band“, der über Jahrzehnte zu Kontrollzwecken gerodete und mithilfe von Pestiziden teilweise völlig pflanzenfrei gehaltene Todesstreifen, inzwischen ein Gebiet mit außerordentlicher botanischer Vielfalt geworden ist.

Seinem Namen alle Ehre macht auch der nächste Zwischenstopp „Schöne Aussicht“. Unbeschreiblich der Ausblick auf das wogende Waldmeer mit dem auf einem Hügel gelegenen, weithin sichtbaren Schloss Rothestein darin sowie auf das Werratal mit Bad Sooden-Allendorf in der Ferne. Mal auf schmalen Pfaden, mal an weiten Wiesen entlang führt der P4 abwechslungsreich weiter und knickt irgendwann gen Norden ab, um auf einem abenteuerlichen Pfad um den Felssporn herum zur sogenannten Hörnelücke zu leiten, die einen Sattel zwischen den Anhöhen des bereits passierten Hohestein und der Hörne darstellt. Mit ein wenig Mut und Kraft erreicht man die Hörne auf 523 m Höhe. Von hier aus hat man nun auch einen tollen Blick hinüber zum Hohen Meißner (754 m).
Auf dem Hangweg geht es ab der Schutzhütte südlich um die Felsen der „Hohen Bahn“ herum zurück nach Hitzelrode. Der einzige Abschnitt der Wanderung, wo im Dickicht und Unterholz der gewundenen Pfade nicht immer gleich die richtige Richtung zu erkennen ist. Nach vollendetem Abstieg tritt man am anderen Ortsende aus dem Wald heraus und erreicht nach wenigen Metern auf dem Bürgersteig wieder den Parkplatz.


Länge

15,5 km


Landschaft

Hochplateau mit wunderbarem Waldbestand und botanischen Schätzen. Traumhafter Panoramablick aufs Meißner Umland mit Wäldern, Hügeln und Seen sowie weit nach Thüringen hinein.


Streckenführung

Einfalls- und abwechslungsreiche Weggestaltung mit vielen schmalen, abenteuerlichen Pfaden nah an den Felskanten. Viele Aussichtspunkte mit Blick in alle Himmelsrichtungen. Nur sehr kurze Dorfdurchquerungen und Wirtschaftswege. Historisch interessantes Gebiet mit entsprechenden Denkmälern. Mehr als ausreichend freie und überdachte Rastplätze.
Wir raten aus Sicherheitsgründen dringend davon ab, die Tour bei starker Nässe und Schnee bzw. Glätte zu machen.


Streckenzustand

Alle Wege und Pfade grundsätzlich in gutem, passierbarem Zustand. Ausnahme hiervon bildet ein Abschnitt beim Abstieg, bei dem der Streckenverlauf im dichten Unterholz unübersichtlich wird. An einer Stelle war letztens zudem ein wichtiger Hauptwegweiser umgefallen und somit eine Orientierung unmöglich. Ansonsten ist die Beschilderung durchgängig gut erkenn- und benutzbar. Das Plateau ist nur an ganz wenigen Stellen zum Schutz von Besuchern an den Felskanten mit Geländern gesichert, was den natürlichen Flair erhält.


Schwierigkeitsgrad

Insgesamt eher schwer aufgrund des anfänglich steilen Aufstiegs und der Steigung an der Hörne. Technisch recht anspruchsvoll in mehreren Passagen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vonnöten.


Erforderliches Equipment

Da keinerlei gastronomische Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind, sollte ausreichend Proviant mitgeführt werden. Wanderschuhe mit gutem Profil und ein Stock sind empfehlenswert.


Familientauglichkeit

Nur bedingt, da der Weg stellenweise sehr dicht an den ungesicherten Klippen entlang geführt wird und auch kniffelige Abschnitte bereithält, die man nur wandererfahrenen Kindern zutrauen sollte.
Für Buggy & Co. völlig ungeeignete Strecke.


Tipps

Speziell an den „kürzeren“ Herbst- und Wintertagen sollte man bei aller Begeisterung über den Ausblick das Zeitmanagement nicht vergessen, denn ein Abstieg im Dunklen durchs teilweise dichte Unterholz ist mehr als unangenehm.

Sonnenschutz an Schönwettertagen nicht vergessen, da man auf dem Plateau „gebrutzelt“ wird.

Als Laufrichtung empfehlen wir ausdrücklich die von uns gewanderte Variante.

Für Hunde sollte die Strecke gut zu bewältigen sein, aber Achtung: Teilweise ist nur Entenmarsch möglich.


Foto-Streckenbeschreibung

(Bilder bitte anklicken, um sie im Großformat zu betrachten)

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Ein Blick vom Plateau des Gobert – Gebirgszuges über die Klippenkante auf die herbstliche Farbenpracht der umliegenden Wälder. Natürlich ist der P4 aber auch im Sommer eine Wanderung wert, wenn dort oben seltene Pflanzen wie etwa die Türkenbundlilie, das Tausendgüldenkraut, viele besondere Orchideen und wunderbare Wildkräuter blühen.
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Wer diese Tafel berühren kann, hat den etwas beschwerlichen, steilen Waldweg vom Meinharder Ortsteil Hitzelrode aus (wo es gute und kostenfreie Parkplätze gibt) auf das Plateau der Gobert schon einmal geschafft. Dieser erste, mehrere hundert Meter lange Teil der Strecke macht zwar ehrlich gesagt nicht wirklich ganz viel Spaß, aber – gute Nachricht – man wird für die Mühe reich belohnt: Hat man den Aufstieg erst einmal geschafft, ist der Rest der Strecke eigentlich fast komplett traumhaft schön.
Wie man auf der Karte sieht, kann man an diesem Standort entscheiden, ob man die Tour inklusive der kleineren, südlichen Schleife läuft oder ob man lediglich die obere Runde übers Plateau wahrnimmt. Wir raten jedem, der es sich konditionell zutraut, die südliche Schleife auch zu laufen (und zwar zuerst), da man von der Silberklippe am äußersten südöstlichen Zipfel der Gobert einen unbeschreiblichen Ausblick hat. Darüber hinaus sind die Pfade in diesem Bereich wirklich sehr idyllisch angelegt und eröffnen den Blick auf eine Fülle von botanischen Schätzen.
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Nun schaut Euch das an: Kaum auf dem Plateau angekommen und schon wird die Brotzeit ausgepackt! 😉 Zu unserer Verteidigung muss man wissen, dass wir da bereits ca. eine dreiviertel Stunde Anfahrt und den steilen Aufstieg hinter uns hatten, ohne gut gefrühstückt zu haben. Da kam diese schöne, gepflegte Schutzhütte gerade recht, um uns für die 15,5 km lange Tour (plus 9 km, die wir zusätzlich auf einem weiteren Wanderweg da oben absolviert haben) zu stärken.
Insgesamt ein großes Lob an den Wegbetreiber, den „Zweckverband Meißner – Kaufunger Wald“: Bisher haben wir immer alle Hütten und Rastplätze auf dem P4 in tadellosem Zustand vorgefunden.
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Das erste Highlight der Tour: die Silberklippe.
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Schweren Herzens reißt sich der Wanderer nach vielen Fotos, einem wehmütigen Seufzer und evtl. einem kleinen Imbiss von diesem herrlichen Fleckchen Erde weit oberhalb all der Sorgen und Kümmernisse des Lebens wieder los.
Doch die Wehmut wird nur von kurzer Dauer sein, da er schon bald an weitere Aussichtspunkte am östlichen Klippenrand herangeführt wird, die atemberaubende Blicke aufs schöne Eichsfeld in Thüringen, ehemals DDR, bieten.
Überhaupt begegnet man auf dieser Tour immer wieder Zeugnissen der deutsch-deutschen Geschichte, da die Gobert eben auch in diesem Abschnitt Jahrzehnte lang die Grenze zwischen den beiden Staaten markierte.
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Nochmal ein Lob an die Verantwortlichen: Man hat sich wirklich etwas einfallen lassen, um die Strecke so spannend und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Vor allem Wanderfreunde, die urige, schmale Pfade mögen, werden von einigen Abschnitten, wie hier bei der Silberklippe, begeistert sein.
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Das „Pferdeloch“ mit seinen Winkeln und Höhlen. Der Überlieferung nach haben die Bauern im Dreißigjährigen Krieg in diesem Fels ihr Vieh versteckt.
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Der „Wolfstisch“
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Der „Wolfstisch“: Wer oder was von unseren Ahnen auf diesem (nach unserer Schätzung etwa 1, 60 m hohen) tischähnlichen Gebilde geopfert wurde, mag man sich gar nicht vorstellen. Leider konnten wir auch bei ausgiebiger Recherche nicht herauskriegen, ob es sich um eine Laune der Natur oder ein Bauwerk aus Menschenhand handelt. Beeindruckend ist der Wolfstisch aber allemal.
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Industriedenkmal „Kalkbrennofen“, wo einst aufgrund des großen Vorkommens des Rohstoffs in dem Gebiet mit neuen Produktionsmethoden experimentiert wurde.
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Ein Klippenpfad, auf dem das Laufen extrem viel Freude macht!

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Schon aus der Ferne erkennt man sie an ihrem durchdringenden Trompeten, der typischen Silhouette und dem keilförmigen Formationsflug: Tausende von Kranichen überqueren jeden Herbst auf dem Weg nach Frankreich und weiter nach Spanien das Werra-Meißner-Gebiet.
An diesem Tag landete eine gewaltige Schar auf einer großen Lichtung direkt in unserer Nähe, um dort neue Kräfte zu sammeln. Um die schönen Vögel nicht bei ihrer Ruhepause zu stören, haben wir darauf verzichtet, uns für Fotos ranzupirschen und sie womöglich aufzuscheuchen.
Weitere Infos auch unter: http://www.hna.de/lokales/witzenhausen/werra-meissner-kreis-ort306257/kraniche-ziehen-diesen-wochen-wieder-ueber-werra-meissner-kreis-6907904.html
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Ein paar letzte, verträumte Blicke hinaus in die Natur von diesem besonderen, exponierten Ort aus. Der Wanderer muss sich im Herbst rechtzeitig von der herrlichen Naturkulisse lösen, denn von der „Schönen Aussicht“ aus hat man noch etwa ein Drittel des Weges, der überwiegend durch den Wald führt, und vor allem den Kammpfad der „Hörnelücke“ vor sich, so dass man im eigenen Interesse darauf achten sollte, nicht in die Dunkelheit zu geraten.

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Achtung: Dieser ausgesetzte Pfad, auf dem wir uns langsam im Entenmarsch der sogenannten „Hörnelücke“ nähern, wird noch etwas enger und schmiegt sich hinter der nächsten Kurve für einige hundert Meter weit oben an einen steilen Hang.
Wir möchten gern darauf hinweisen, dass Wanderer mit Höhenangst spätestens ab diesem Punkt der Tour möglicherweise Probleme haben könnten. Absolut kein Grund, sich zu schämen oder gar auf die herrliche Tour als solche zu verzichten. Man sollte nur vorher überlegen, ob man nicht nach dem Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“ den moderaten Abstieg über den Weg „3a“ zurück nach Hitzelrode wählt.
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Upps, wohin ist der Weg denn plötzlich verschwunden? Keine Sorge, der geht weiter und zwar recht abenteuerlich in Form eines steilen, schmalen „Treppenabstiegs“, der richtig Spaß macht.
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Da ist er, der Treppenabstieg hinab in die nächste Senke. Sicher überflüssig, bei diesem Anblick noch näher zu erläutern, warum die Strecke nur bedingt wintertauglich ist. 😉
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Die Hörnelücke: In der Realität noch viel steiler als das Foto suggeriert. Wer nicht unfreiwillig auf allen Vieren hochkrabbeln möchte, tut gut daran, Wanderstiefel mit vernünftigem Profil zu tragen und einen Stock zur Hilfe zu nehmen.
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Von oben betrachtet wird noch etwas deutlicher, wie steil und verwegen sich der Pfad hier hinauf windet. Ein Wanderkollege bezeichnete das mal als „beinahe alpinen Flair“, womit er nicht ganz unrecht hat.
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Durchs Nadelöhr in eine andere Welt? – Hier oben möchte man das beinahe glauben. Der Ort mit seinen topographischen Besonderheiten, Farben und Lichtverhältnissen hat eine sehr spezielle, fast surreale Ausstrahlung.
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Als romantisches Fotomotiv bietet sich „Schloss Rothestein“ an der westlichen Abdachung des Gobert-Höhenzuges dem Wanderer von vielen Aussichtspunkten der Klippe dar. Ihren Namen trägt die weithin sichtbare neogotische Anlage aufgrund des rötlichen Sandsteins des Hügels, auf dem sie erbaut wurde.
Wir befinden uns an diesem Punkt der Wanderung nach Durchqueren der „Hörnelücke“ nun auf der „Hörne“ selbst. Ab hier beginnt beim Rundweg der Abstieg und Rückweg durch den Wald nach Hitzelrode. Dabei geht es anfangs gemütlich auf breiten Waldwegen, dann über schmale, völlig überwucherte Pfade und am Ende wieder auf breitem Weg gen Tal. Achtung: Bitte genau auf Kennzeichnungen und ggf. Wanderkarte achten, da man hier leicht die Orientierung verliert (zumal neulich ein wichtiger Wegweiser umgestürzt war).

Tipp: Von der „Hörne“ aus kann man auch einen ca. 5 km langen Abstecher zum „Schloss Rothestein“ machen und sich in dem dortigen Café mit Kaffee und Kuchen verwöhnen 🙂

Noch ein zweiter Tipp: Besser von der „Hörne“ nicht einfach hinunter in das Dörfchen Motzenrode wandern, denn von dort aus gibt es schon seit vielen Jahren – wie wir uns von Ortsansässigen erklären ließen – keinen Spazierweg mehr durch die Talauen ins benachbarte Hitzelrode, so dass man direkt auf der Straße zurücklaufen müsste.
Ratet mal, warum wir in den Genuss kamen, dies in Erfahrung bringen zu dürfen… 😉

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