Premiumweg P1 (Naturpark Meißner – Kaufunger Wald)

„Die Königstour“


(mehr Bilder finden Sie weiter unten auf dieser Seite im Rahmen einer „Fotostrecke“)

Ein Hauch von Märchen und Romantik umweht die imposanteste Erhebung des Osthessischen Berglandes im Naturpark Meißner – Kaufunger Wald, den Hohen Meißner (neuerdings „Geonaturpark Frau Holle Land“), in dem der Sage nach jene Dame, die den Schnee aus ihren Kissen auf die Welt rieseln lässt, zu Hause ist. Mit einer Höhe von knapp 754 Metern ü. N. N. überragt das Massiv mit seinem charakteristischen über vier Kilometer langen Rücken die umliegende hügelige Landschaft als höchster Berg Nordosthessens. Seinen heutigen Namen „Hoher Meißner“ trägt der Berg übrigens erst seit einem Fest der deutschen Wandervogel-Jugendbewegung im Jahre 1913. Bis dahin hieß er schlicht Meißner, was ursprünglich wohl soviel bedeutete wie „Der Weiße“ oder „Wiesenberg“.

Auf der ca. 13 Kilometer langen Premiumstrecke (P1) wird der Wanderer zu sämtlichen Sehenswürdigkeiten des sagenumwobenen Berges geführt, so dass die Tour sich sowohl interessant als auch technisch und topografisch sowie die Vegetation betreffend außerordentlich abwechslungsreich gestaltet.
Wir haben sie im Juli, im Oktober und im Februar für Euch ausprobiert und waren jedes Mal begeistert. Unsere Fotostrecke enthält Aufnahmen aus Sommer und Herbst.

Zu den Highlights der Tour gehören die bizarren Basaltformationen der „Kitzkammer“, der überaus romantische Waldpark „Seesteine“ mit seinen bemoosten Felsen, der „Frau-Holle-Teich“, die Kuppe der „Kalbe“, von der aus man auf den „Kalbesee“ (einem schönen Überbleibsel des Braunkohle-Tagebaus) und unter anderem auf das Werratal und den Thüringer Wald hinunterschaut. Wunderbare Aussichtspunkte sind außerdem das Meißnerhaus auf der Südwestseite des Massivs sowie das „Schwalbenthal“.

Wir haben für unsere Touren jeweils den „Viehaus-Parkplatz“ als Ausgangspunkt gewählt.


Länge

13 km


Landschaft

Berghänge und Hochplateau mit botanischen Schätzen und reichem Mischwaldbestand. Panoramablick auf das Meißner Umland mit Wäldern, Hügeln und Ortschaften.


Streckenführung

Sehr abwechslungsreiche, clevere Weggestaltung mit schmalen Pfaden, breiteren Waldwegen, idyllischen Weidedurchquerungen, Kraxelabschnitten über Felsstufen.
Mehrere Aussichtspunkte mit weitem Blick.
Ganz kurzer Straßenabschnitt und wenige Wirtschaftswege.
Historisch interessantes Terrain mit einigen Gedenktafeln und -orten.
Viele Rastplätze/ Bänke, sowohl überdachte als auch freie.
Aus Sicherheitsgründen würden wir davon abraten, die Tour bei starker Nässe und Schnee bzw. Glätte komplett zu machen, da es an einigen Stellen sehr steil über Felsen geht.


Streckenzustand

Wir fanden stets sämtliche Wege und Pfade in prima Zustand vor. Einzige Ausnahme bildet eine einige Quadratmeter große Stelle bei der Kitzkammer, wo man nach Regenfällen etwas Mühe hat, die Matschpfützen zu durchqueren.
Die Beschilderung (P1) ist durchgängig gut.


Schwierigkeitsgrad

Technisch grundsätzlich leicht bis mittel. Allerdings hinter den „Seesteinen“ ein etwas anstrengender, steiler Aufstieg über Felsstufen, für den Trittsicherheit und Kondition erforderlich sind und den kleinere Kinder oder ältere Personen evtl. aufgrund der einzelnen „Stufenhöhen“ nicht schaffen könnten.


Erforderliches Equipment

Wir empfehlen, so wie meistens in bergigem Gelände, knöchelhohe Wanderschuhe. Bei sonnigem Wetter sind für den P1 dringend aufgrund der ungeschützten Plateaufläche Kopfbedeckung, Sonnenbrille sowie Sonnenschutzcreme angeraten.
Da Brotzeit und Picknick an vielen malerischen Stellen möglich ist, würden wir eigenen Proviant mitführen. Allerdings existieren auch Einkehrmöglichkeiten.


Familientauglichkeit

Eine schöne, abenteuerliche Strecke für lauffreudige, nicht ganz ungeschickte Kinder ab Grundschulalter. Für Buggy & Co. nicht geeignet.

Allerdings gibt es auf dem Plateau des Meißner und im Bereich des Jugendheims einige schöne, ausdrücklich für Rollstuhlfahrer empfohlene (und natürlich für Kinderwagen ebenfalls geeignete) Wege.


Wandern mit Hund

Hunde sollte die Strecke gut zu bewältigen sein. Aber auch hier bitte aus Höflichkeit wieder beachten, dass es auch unter Wanderern Hundephobiker gibt und man sich an einigen engen Stellen mit dem Tier an Entgegenkommenden vorbeiquetschen müsste.


Tipps

Falls Kinder dabei sind, sollte man sich vorher ein wenig in die Märchen- und Sagenwelt des Hohen Meißner einlesen und an entsprechenden Stellen, wie etwa an der Kitzkammer oder am Frau-Holle-Teich, die eine oder andere spannende Mär zum Besten geben.

Achten Sie mal drauf: Ab Aussichtspunkt „Schwalbenthal“ kann man bei entsprechender Windrichtung häufig schon den Geruch der „Stinksteinwand“ wahrnehmen – eine Mischung aus faulen Eiern und frischem Teer. Nicht ganz angenehm aber interessant.

Als Laufrichtung empfehlen wir ausdrücklich die von uns gewanderte Variante.

Für Ski-Freunde gibt es übrigens auf dem Hohen Meißner ausgedehnte Loipen sowie ein Wintersportgebiet mit drei Pisten und zwei Skiliften.


Foto-Streckenbeschreibung

(Bilder bitte anklicken, um sie im Großformat zu betrachten)

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Starten kann man diese Tour vom Frau-Holle-Teich aus sowie vom Aussichtspunkt Schwalbenthal, vom Berggasthof, vom Naturfreundehaus oder vom Viehhaus-Parkplatz. Wir bevorzugen letzteren und befinden uns nach wenigen Metern bereits auf einem hübschen Waldweg inmitten von Laubbaumbestand, wo man sich erst einmal ohne nennenswerte Anstrengungen warmlaufen kann.

Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch ahnungslos, welche wilden Ungeheuer uns auf diesem wahrlich märchenhaften Berg begegnen würden (siehe links im Hintergrund).

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Alsbald knickt der Weg nach rechts ab und man wird über schöne Waldhänge steil hinunter zum ersten Highlight, der sogenannten „Kitzkammer“, geführt. Mit Rehkitzen hat die Namensgebung dieses sagenumwobenen Ortes nichts zu tun, sondern sie ist vermutlich von dem Wort „Kauz“ abgeleitet. Diese kleine Eulenart sucht gern in den Nischen solcher Wände Schutz.
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Mystisch die Märchen, die sich um diesen Ort ranken: Es heißt, Frau Holle hause in diesen Felsen. Sie habe einst eitle, streitsüchtige Mädchen darin eingesperrt und auch gern mal in Katzen verwandelt, die freundlichen Wanderern fortan den Weg weisen und böse Gesellen in die Irre führen mussten.

Auch wird berichtet, dass an der Kitzkammer manch einem Wanderer eine „hohe, weiße Frau“ mit einem Schlüsselbund erscheine, um dann in der Felswand zu verschwinden.

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Es handelt sich um eine beachtliche Formation aus Säulenbasalt, einem Gestein, dass vor Jahrmillionen durch Kristallisierung an der Erdoberfläche abgekühlter Lava entstand.
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Da wurde es matschig. Die Strecke ist ansonsten wirklich super in Schuss, aber hier sammelt sich nach Regen großflächig Feuchtigkeit an und man bemüht sich sehr, kein unfreiwilliges Schlammbad zu nehmen.

Anregung an den Wegbetreiber: Einige Schaufeln Kies wären toll!

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Kurz fragt sich hier der Fotograf, ob er Leilah wirklich durch den Schlamm folgen soll oder ob nicht doch noch eine Alternativroute existiert.

Kurze knappe Antwort: Nein, da muss man durch.

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Eine Info-Tafel erinnert an die jugendbewegte Vergangenheit des Hohen Meißner und ihre Protagonisten wie zum Beispiel den Göttinger Studenten Christian Schneehagen. Von der Kitzkammer aus geht es über Waldwege, eine riesige Lichtung und eine Weide weit hinauf zur Gaststätte Meißnerhaus mit Naturfreundehaus, zum Jugendwaldheim (wo man sich auch als Wanderer zum Nächtigen anmelden kann) und zum Berggasthof Hoher Meißner.
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Huch, ein Monster am Wegesrand! Welches wilde Tier oder Ungeheuer wurde denn da von Frau Holle in einen Baum verwandelt? 🙂

Nachdem die Anhöhe mit den Gasthäusern und Jugendunterkünften erklommen war, führt uns der P1 übrigens bald wieder weit hinunter zum nächsten Highlight.

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Romantik ist grün und felsig: die „Seesteine“, ein wunderschöner, natürlicher Park mitten im Wald. Von dem namensgebenden, stehenden Gewässer, das hier einst existierte, ist schon lange nichts mehr zu sehen, aber vor allem im diffusen Lichtschein der Sonne, der durchs Blätterdach dringt, erscheint dieser Ort wie eine mystische Traumwelt und lädt zum Verweilen ein.
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Einige Täfelchen mit gerahmten Gedichtzeilen über Wald und Natur unterstreichen die magische, poetische Stimmung. Ein wunderbarer Kraftort auch für Menschen, die nicht nach spirituellen Erfahrungen streben.
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Felsen säumen den spannend angelegten Pfad, der uns zu unserer absoluten Lieblingsstelle der Tour führt.
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Erst einmal lassen wir die Seesteine hinter uns. Das Terrain hat noch immer die Anmutung eines wilden Parks.
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Ja, und dann erahnt man bereits, dass es gleich steil werden wird…
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…sehr steil…
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…wirklich seeehr steil…

Was soll’s: Wir wollen da hoch und wir kraxeln jetzt bei 28 °C wacker aufwärts. Sieht ja keiner die Schweißperlen auf der Stirn, denn auch bei Sonnenschein ist die Strecke wochentags nicht überlaufen. 🙂

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Ein Wanderstock leistet hier gute Dienste. Wir bevorzugen aus Sicherheitsgründen den Aufstieg statt eines Abstieges an dieser Stelle und raten daher auch, den P1 in eben dieser Laufrichtung zu erkunden.
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Auf Felsstufen erklimmt der Wanderer eine Steilwand, auf deren Gipfel man ganz herrlich verschnaufen, picknicken und schauen kann.
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Wunderschön, die moosüberwucherten Felswände beim Aufstieg.
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Ralf demonstriert hier die alternative, kürzere Aufstiegsmethode… jene für ambitionierte Freeclimber. 😉
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Vorsichtiger Blick in die Tiefe. Beachtlich viele Höhenmeter auf kurzer Strecke bewältigt.
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Noch wenige Schritte bis zum Zwischenstopp in luftiger Höhe.
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Na, zu viel versprochen? Das ist doch mal eine Stelle für eine Brotzeit.
Da kann kein Schnellrestaurant mithalten! 😉
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Und kaum ist der Schweiß getrocknet, werden die soeben einverleibten Kalorien auf steilem Pfad wieder verbrannt.
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Oh, schon wieder ein wildes Ungeheuer, diesmal eines mit quiekgelbem Fell. Andernorts gibt es vielleicht Wölfe oder Bären, aber der Berg der Frau Holle hat auch tolle Tiere zu bieten! Vorsicht, nicht drauftreten!
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Der Aussichtspunkt Schwalbenthal ist erreicht. Goldgelb leuchten die Getreidefelder im Juli vor den reich bewaldeten Kuppen des Meißner Umlandes. Bereits hier können feine Nasen den Geruch der anhaltenden Ausdünstungen des ehemaligen Braunkohletagebaus am nahen Kalbesee erschnuppern.
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Eine dort installierte Schautafel erleichtert die Orientierung und zeigt, wie viele Ortschaften und topografische Gegebenheiten man bei guter Fernsicht von hier aus entdecken kann.

Und ganz ehrlich: Jedes Fleckchen Erde im schönen Werratal ist eine Erkundung durch den Wanderer wert! Eine zauberhafte Gegend!

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Nachdem eine ganz kurze Distanz am Straßenrand bzw. auf dem Waldpfad direkt parallel zur Fahrbahn zurückgelegt wurde, geht es wieder einmal bergauf.

Beinahe mediterran mutet der steile, von Beerensträuchern gesäumte Kraxelpfad an.

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Die „Kalbe“ ist erreicht: Und noch einmal der fantastische Ausblick auf das Meißner-Umland.
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Die sogenannte Stinksteinwand jenseits des Sees zeugt vom ehemaligen Braunkohletagebau.
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Wer bis dahin noch nicht ausgiebig pausiert hat, könnte auf einer der vielen gemütlichen Sitzgruppen mit Blick auf den Kalbesee Rast machen oder auf der Wiese eine Picknickdecke ausbreiten. Leilahs Blick bedeutet übrigens: „Ich brauche jetzt dringend eine Handvoll Studentenfutter!“ Hat sie gekriegt.
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Vorbei an türkis-blau schimmernden Blockhalden geht es weiter auf dem Plateau.
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Wer den Abstecher zum Frau-Holle-Teich wahrnehmen möchte, sollte sich allerdings nicht zu früh über die soeben gewonnenen Höhenmeter freuen, denn dorthin geht es wiederum ordentlich bergab über einen Waldhang.

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Mit spiegelglatter Oberfläche präsentiert sich der Teich, der Sage nach der Eingang zum Reich der Frau Holle. Tische und Bänke laden auch hier wieder zum Verweilen ein. Es handelt sich um ein recht kleines, unspektakuläres aber idyllisches Gewässer.
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Bäume, Gräser und geschnitzte Frau-Holle-Skulptur als schöne Reflektion auf der Wasseroberfläche.
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Weitaus spannender als den Frau-Holle-Teich finden wir persönlich den anschließenden Aufstieg im urigen, steilen Eulenstieg.
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Liebevoll eingebaute Ideen wie etwa die hölzerne Brücke machen diese Strecke abwechslungsreich und sorgen für Freude.
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Auch bei herbstlich kahlen Ästen hat diese Stelle noch eine wunderbare Ausstrahlung.
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Sobald der Eulenstieg geschafft ist, befindet man sich wieder auf dem Plateau des Hohen Meißner und hat fortan keine nennenswerten Steigungen mehr zu absolvieren. Hier oben lohnt sich der aufmerksame Blick in die Pflanzenwelt, die dem Kennerblick einige Raritäten offenbart.
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Rein technisch gesehen wird die Strecke hier ein wenig öde, und solche gewundenen Wiesen- und Waldpfade stellen die Ausnahme dar. Überwiegend auf geraden Wirtschaftswegen geht es die nächsten Kilometer auf den höchsten Bereichen des Meißner voran.

Erst gegen Ende der Tour, wenn man sich wieder dem Waldparkplatz Viehhaus nähert, durchquert man noch einmal auf hübschen Schlängelpfaden den Wald. Angesichts der vielen Highlights ist die kurze „Durststrecke“ auf dem Plateau allerdings leicht zu tolerieren.

Und: Wer bei Schnee vor Ort ist, erlebt natürlich gerade auf dem Meißner-Plateau eine Wintertraum-Landschaft.

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